Foto: Taxifotograf Tom Wolff

2016

Schlosser gewinnt den 12. Rostocker Koggenzieher in Bronze. Während seines Aufenthaltes in Rostock fotografiert er am Warnowufer eine verrostete Stahlkette.

Mit dem Titel "Wohl bekloppt geworden" nimmt er an der Frankfurter Kultveranstaltung "Kein Lied für Germany" teil und belegt Platz 3. Im Backstagebereich trägt er die Perücke anderer Teilnehmer.

2015

Schlossers Erfolg ist scheinbar nicht mehr zu verhindern. Er wird erschreckenderweise für zahlreiche bundesweite Kabarettpreise nominiert, weil er sich mit einem täuschend guten Video dort beworben hat. Er äußert sich öffentlich dazu: "Dies ist ein eindeutiges Signal: Kabarett und Comedy sind in Deutschland am Ende!" Bei all diesen Preisen schafft er es weder ins Finale, noch auf die vorderen Ränge. In allen Fällen ist das aber die Schuld des Publikums.

In Berlin belegt er den 2. Platz im Jahresfinale der Talentschmiede des Quatsch Comedy Clubs. Beim NDR Comedy Contest tritt er erstmals in der Glotze auf. Sein Jacket wird in diesem Zusammenhang zum ersten Mal gebügelt.

Im November erscheint seine erste Single "Wohl bekloppt geworden".

2014

Nachdem Schlosser seinen Grafiker-Job an den Nagel hängt, wird er auch fernab der Bühne Teil des Kölner ATELIER THEATERs.   

2013

Schlossers neues Abendprogramm Ich bin kurz davor, dieses Programm abzubrechen feiert Premiere im ATELIER THEATER. Außerdem bekommt er eine regelmäßige Bühnen-Kolumne bei Escht Kabarett im Büze Ehrenfeld: Klartext.

2012

Schlosser nimmt erneut an der Sommerreihe gratis und nicht umsonst im Kölner ATELIER THEATER teil - diesmal aber als Hendrik von Bayreuth, zusammen mit Hildegart Scholten. Außerdem wird er in das feste Moderatorenteam des Comedy Punch Club in Solingen aufgenommen.

Ein weiteres Duett sorgt für Furore. Schlosser tritt zusammen mit Petra Pansen auf dem Kölner Schwulen- und Lesbierinnenweihnachtsmarkt auf. Für ihre provokante Performance hagelt es Kritik. Erst Monate später äußert sich ein guter Freund der beiden, Gerd Buurmann, an der Theke des Artheaters dazu: "Es war ein Desaster!" Drei Jahre später zieht Petra Pansen aus Köln weg.

2011

Schlosser bekommt seine eigene Personality Show. Die Crazy Torsten Show startet wöchentlich im WirtzHaus. Im Titel der Show wird bewusst auf die Nennung des Nachnamens Schlosser verzichtet, da er hier schon so häufig vorkommt. Daneben startet er im Kulturausbesserungswerk den Leverkusener Ableger der Kölner Kultshow Kunst gegen Bares. Außerdem fährt Schlosser in den Urlaub.

2010

Schlosser wird von den Comedy Knights zum Ritter des Severins Burg Theaters geschlagen und somit in den künstlerischen Adelsstand des Spielhauses gehoben. Im Herbst spielt er dort zwei Soloabende unter dem Namen Klamauk ist mein Leben. Im Nachhinein distanziert sich Schlosser öffentlich von diesen Auftritten. 

2009

Schlosser bekommt einen Platz in der Sommerreihe gratis und nicht umsonst im Kölner ATELIER THEATER. Er tritt an vier Abenden mit großem Erfolg im Kaffee auf. Unter den Besuchern ist auch sein Vermieter.

Foto: Taxifotograf Tom Wolff

2008

Unter dem Namen Torsten erklärt die Welt spielt er seinen ersten Soloabend im privaten Rahmen im Keller seines Elternhauses. Nur drei Monate später folgt der erste öffentliche Auftritt bei Escht Kabarett im Bürgerzentrum Ehrenfeld.

2007

Schlosser nimmt sich vor, Hobbyfotograf zu werden. In seinem ersten Fotoprojekt macht er Bilder von seiner neuen Wahlheimat Köln. Titel: Die Liebe steckt im Detail. Er produziert ein Exemplar eines Fotobandes, welchen bis heute kein Verlag drucken wollte. Mist! Danach fotografiert er nur noch für sich selber herum.

2006

Schlosser möchte Schriftsteller werden und beginnt mit seinem ersten fiktiven Roman Theo in Thailand (später Umbenennung in Karma). Er liest einen Auszug davon im Kölner Café Duddel vor. Bis heute ist der Roman wegen küstlerischer Differenzen nicht fertiggestellt. Schlosser weiß auch gar nicht mehr genau, wo die Datei ist.

2004

Der Independentfilm Nosferatu und Gisela und die Arbeitsfalle entsteht mit vielen Freunden und technisch schlechtem Material. Rolle: Nosferatu. Heute hat der Film heimlichen Kultcharakter. Es gibt ihn aber nur auf VHS. Irgendjemand wollte den mal auf DVD überspielen - angeblich wollte Jürgen Fuchs sich darum kümmern. Ist aber bis heute nicht passiert.

2002

Schlosser macht eine Ausbildung zum Mediengestalter für Digital- und Print in der Fachrichtung Mediendesign. Er nimmt anschließend eine Anstellung als Grafiker an.

2000

Abitur mit einem Schnitt von 3,3. Hauptfächer Deutsch und Englisch, Nebenfächer Mathe und Pädagogik, Lieblingsfächer Religion und Freistunde.

Schlosser liest auf der Schulveranstaltung Ausgezeichnet einen Text über das Leben eines Flusens vor. Die Aula tobt. Später liest er das nochmal im Garten der Nachbarn vor. Danach Zivildienst im Kinderheim.

Foto: Taxifotograf Tom Wolff

1998

Schlosser brilliert im Stück Italienische Nacht von Ödön von Horváth (Theaterkurs der Stufe 12 der Werner-Heisenberg-Schule). Rolle: Stadtrat Ammetsberger. Die Aula tobt vor Begeisterung. Danach schneidet Schlosser sich die Haare ab.

1990 (offiziell später)

Schlosser geht zur Erstkommunion. Auf der zugehörigen Feier entdeckt er eine Videokamera und dreht sein erstes Homevideo. Er führt Interviews mit den Gästen und filmt in die Toilette rein. Danach wird er Messdiener, tritt aber 15 Jahre später ganz aus der Kirche aus. 14 Jahre später behauptet er öffentlich, er wäre immer noch drin.

1980 (offiziell 1990)

Schlossers Mutter Monika aus Oberschlesien gebärt Schlosser in Leverkusen, im Krankenhaus in Schlebusch, als letztes von drei Kindern. Sein Vater Uwe stammt aus Sudetendeutschland. Danach zieht er in die Immobilie der Eltern ein. Auf der Bühne behauptet Schlosser regelmäßig, er wäre 10 Jahre jünger.